
Warum Sie tatsächlich explosionsgeschützte Quarzröhren für Ihre Heizgeräte benötigen
Wenn Sie sich für einen Infrarotheizer für das Badezimmer oder die Terrasse entscheiden, haben Sie wahrscheinlich bereits das „IP65“-Zeichen gesehen. Das klingt beeindruckend – doch im Grunde bedeutet es nur, dass der Außenmantel fest verschlossen ist, sodass Staub und Wasserstrahlen die Leitungen nicht beschädigen können.
Doch hier liegt das Problem: Diese Kennzeichnung sagt überhaupt nichts über den Heizelement selbst aus. Bei der eigentlichen Glühbirne kommt es zu sogenanntem thermischem Schock. Stellen Sie sich vor, eine Quarzröhre befindet sich bei 600 °C im Betrieb – und plötzlich trifft ein Tropfen kalten Wassers auf diese Oberfläche. Krach. Normales Glas kann solche plötzlichen Temperaturwechsel nicht aushalten – es dehnt sich viel zu schnell aus und bricht. Deshalb verwenden wir explosionsgeschütztes Quarzglas. Es ist darauf ausgelegt, solche Belastungen auszuhalten, ohne zu zerbrechen – und somit als Schutzschild zwischen dem Hochspannungsfilament und den Menschen, die sich unter dem Heizgerät aufhalten.
Für diese Röhren verwenden wir hochreines Silizium – dadurch verformt sich das Glas nach Monaten des Aufheizens und Abkühlens nicht. Zudem sorgt das Kurzwellen-Infrarot dafür, dass die Wärme nicht unnötig dazu verwendet wird, die Luft um Sie herum zu erwärmen – sie gelangt direkt auf Ihre Haut. So entsteht sofort ein angenehmes Wohlgefühl, sobald Sie den Schalter betätigen.
Normalerweise finden Sie diese Heizgeräte mit R7s- oder Sk15-Anschlüssen – dadurch ist der Austausch der Röhren sehr einfach. Doch Achtung: „Explosionsgeschützt“ bedeutet nicht „unzerstörbar“. Wenn Sie einen billigen Ballast verwenden oder zu hohe Spannungen durch das System leiten, wird der Filament zerstört. Das Glas bleibt zwar intakt, aber das Licht geht aus.
Achten Sie außerdem auf den Luftstrom. Da diese Heizgeräte so viel Wärme in einem kleinen Raum erzeugen, kann die Luft im IP65-Gehäuse stickig werden. Wenn es keinen Ausweg für diese Wärme gibt, verkürzt sich die Lebensdauer der Lampe erheblich.
Mein Rat: Verwenden Sie dazu einen separaten Stromkreis. Dadurch werden unerwünschte Spannungsschwankungen vermieden, und die Röhre heizt gleichmäßig auf. Einfach – aber es macht einen riesigen Unterschied.