
Das Geheimnis dahinter, warum einige 1500-Watt-Heizgeräte tatsächlich lange halten
Wenn Ihnen schon einmal ein Heizgerät mitten im Winter ausgesetzt hat, wissen Sie, wie frustrierend das ist. Die meisten dieser 1500-Watt-Heizgeräte nutzen Kurzwell-Infrarottechnologie – und in der Regel ist es nicht das Heizelement selbst, das versagt.
Das eigentliche Problem entsteht dort, wo die Leitdrähte mit dem Quarztubus in Berührung kommen. Stellen Sie sich vor: An dieser Stelle wird extreme Hitze erzeugt. Herkömmliche Isoliermaterialien können diesem Druck einfach nicht standhalten. Sie schrumpfen, splittern – und sobald das passiert, kann Feuchtigkeit eindringen. Dadurch kommt es zu Carbonisierung und Kurzschlüssen. Im Grunde genommen „tötet“ sich das Heizgerät von innen heraus.
Die Hitze ist extrem
In einem 1500-Watt-Heizgerät befindet sich die Verbindung zwischen Elektrode und Draht im Grunde genommen in einer „Kriegszone“. Viele der einfachen Isoliermaterialien, die in günstigeren Modellen verwendet werden, bestehen aus Silikon oder Klebstoffen für niedrige Temperaturen. Diese können der ständigen Schwankung zwischen extrem kalten und heißen Temperaturen nicht standhalten.
Irgendwann reißt die Isolierung ab – dann sind die Drähte der Luft und der Feuchtigkeit ausgesetzt. Deshalb verwenden wir hochwertige Keramik-Metall-Schläuche oder spezielle Hitzebeständige Schutzschläuche, die auch bei 250°C stabil bleiben.
Alles hängt von der Qualität der Verarbeitung ab
Wir versuchen, zu verhindern, dass Feuchtigkeit über die Drähte in den Inneren des Heizgeräts gelangt. Dafür verwenden wir hochtemperaturbeständige Klebstoffe, die chemisch mit dem Quarz verbunden werden. Dadurch entsteht eine feste Barriere, die die Feuchtigkeit fernhält. Bei billigen Geräten zerstört sich die Isolierung nach etwa 500 Stunden. Eine professionelle Verarbeitung sorgt dafür, dass alles stabil bleibt.
Eines sollte man beachten
Ein besseres Isoliermaterial macht die Drähte etwas steifer. Wenn man die Drähte zu stark biegt, kann die Isolierung beschädigt werden oder der Elektrode wird zu viel Belastung zugefügt. Man sollte also etwas Spielraum lassen. Denken Sie daran: Der Rahmen des Pavillons dehnt und schrumpft bei Temperaturschwankungen. Wenn die Drähte zu straff gespannt sind, wird die Isolierung irgendwann reißen. Lassen Sie den Drähten etwas Platz – dann halten sie viel länger.